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Modernisierung der Verwaltung:
Verbesserung kommunaler Angebote und des Bürgerservices

 

In der Zeit als direkt gewählter hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Bergkamen ab dem Jahr 1999 wurde die bisherige Vorgehensweise der kontinuierlichen Verbesserung der städtischen Dienstleistungsangebote und der Bürgerorientierung schrittweise fortgesetzt:

  • Im Rahmen des IBA-Abschlussjahres 1999 Erprobung neuer Formen städtischer Großveranstaltungen: Hafenfest, Trendsportfestival, Haldenfest
  • Erweiterung des Internetangebotes "www.bergkamen.de" um interaktive Elemente: Online-Bestellformulare und Antragsvordrucke
  • Einführung eines Disco-Nachttaxibuses Dortmund-Lünen-Bergkamen an Wochenenden (ab Herbst 1999)
  • Durchführung von 5 Stadtteilkonferenzen (Mai 2000) unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zur Situation und einer möglichen Umgestaltung der Spiel- und Freizeitflächen in den Stadtteilen
  • Umfassende Beschäftigtenbefragung in der Stadtverwaltung, um Schwachstellen in der Ablauforganisation, den Arbeitsbedingungen und der Mitarbeitermotivation aufdecken und beheben zu können (1999 und 2007)
  • Verstärkung der Integrationsarbeit: Runder Tisch Integration (ab 01/2000) mit offenem Ansprechen der Probleme zwischen deutscher und türkischer Bevölkerung
  • Erstmalige Durchführung eines großen Lichtermarktes "Halloween" auf dem Stadtmarkt (10/2000)
  • Weitere Verbesserung der Umweltsituation:
    - durch beispielhafte städtische Projekte zur Regenwassernutzung wie etwa den Wasserpark Stadtmitte (1999) und die Beteiligung am Landesprogramm "Route des Regenwassers" (Versickerungsprojekt am Freizeitzentrum Weddinghofen, 2000)
    - Aufstellen eines Umwelt-Förderprogramms "Fassaden- und Dachbegrünung" (2000)
  • Erleichterte Kontaktaufnahme für Bürger und verbessertes Beschwerdemanagement (seit Oktober 1999):
    "Kummerkasten" im Rathaus-Foyer,
    zentrale Telefonnummer des Bürger-Telefons 02307-965-444 mit Rückmeldung an den Anrufenden und Erledigungskontrolle,
    feste wöchentliche Bürgermeister-Sprechstunde
  • Durchführung einer Rathausbesucher-Befragung (August 2000), um den Kundenservice der Stadtverwaltung gezielt verbessern zu können
  • Verbesserung des Informationsaustausches mit einzelnen Bevölkerungsgruppen und Organisationen durch regelmäßige "Zielgruppengespräche" (seit 1999)
  • Zweimal jährliche Einladung an neu nach Bergkamen Zugezogene zu einem "Neubürgertreffen" (ab Juni 2000)
  • Zusammenfassung der Zuständigkeitsbereiche Wirtschaftsförderung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stadtarchiv, Städtepartnerschaften und städtische Großveranstaltungen zu einem Sachgebiet "Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing" (01/2001)
  • Einrichtung eines "Amtes für Bauberatung und Bauordnung" als zentrale Anlauf- Auskunfts- und Genehmigungsstelle für Bauwillige (01/2001)
  • Eröffnung eines "Seniorenbüros" im Rathaus als zentrale Anlaufstelle für alle Seniorenfragen (12/2001)
  • Feierliche Verleihung der Silbermedaille der Stadt Bergkamen für besonderes ehrenamtliches Engagement am Tag des Ehrenamtes (seit 2000 jährlich wiederkehrend)
  • Beginn eines neuen Veranstaltungsangebots "Bürgermeister vor Ort" (02/2002) mit regelmäßigen informellen Gesprächstreffen in jedem Bergkamener Ortsteil
  • Einrichtung einer "Jugend-Kunstschule" (01/2003)
  • Gründung eines Senioren-Hilferinges (03/2003)
  • Erweiterung des Kontaktangebotes "Bürgermeister vor Ort" um die Durchführung einer Bürgermeister-Sprechstunde direkt auf dem Wochenmarkt (ab 06/2003)
  • Schulung einer Gruppe von ehrenamtlichen Stadtführern für die Durchführung regelmäßiger Stadtrundfahrten (06/2003)
  • Einsatz eines regelmäßigen Streifendienstes durch städtische Mitarbeiter als "Ordnungsdienst Stadt Bergkamen", um für mehr Sicherkeit im Stadtgebiet zu sorgen (09/2003)
  • Einstellung von "radelnden Müllmännern", um für mehr Sauberkeit im Stadtgebiet zu sorgen (ab 2004)
  • Einrichtung eines "Elektronischen Kummerkastens" im städtischen Internetangebot zur Erweiterung der bisherigen Formen des Beschwerdemanagements (09/2004)
  • Einführung einer neuen Ehrung für langjährigen ehrenamtlichen Einsatz in Bergkamen: der "Ehrennadel der Stadt Bergkamen", mit Verleihung in einer Feierstunde einmal jährlich (ab 12/2004)
  • Eröffnung einer neuen Schnellbuslinie S30 zwischen Bergkamen und Dortmund mit Doppeldeckerbussen im 1/2-Stunden-Takt zur besseren Anbindung an das Oberzentrum (01/2005)
  • Einrichtung eines Unternehmer-Stammtisches neben dem jährlichen IHK-Wirtschaftsgespräch zur Kontaktverbesserung zur örtlichen Wirtschaft (04/2005)

  • Einrichtung eines Integrationsbüros und Einstellung einer Integrationsbeauftragten (05/2007)
  • Aufbau eines neuen Bürger-Portals im Internet "www.bergkamen.info", mit den Möglichkeiten der Einrichtung einer kostenlosen E-Mail-Adresse, einem Grußkartenservice, einer individuellen Benachrichtigung für Müllabfuhrtermine, Ablauf von Reisepass und Personalausweis, Veranstaltungsterminen etc. (10/2007)
  • Einrichtung eines Familienbüros im Rathaus, zur Koordinierung der Familienangebote in der Stadt und mit Besuchsdienst für Eltern mit Neugeborenen (03/2008)
  • Einrichtung einer öffentlichen Hunde-Freilauffläche (07/2009)
  • Schulung von Gesundheitslotsinnen für Migrantinnen (ab 01/2010)
  • Unterstützung der Gründung des Gästeführerrings mit zahlreichen Stadtführungen (05/2011)
  • Schulung von Familienpaten (ab 10/2011)
  • Teilnahme der Stadt am Modellvorhaben des Landes NRW "Kommunale Präventionsketten" (05/2012)
  • Erweiterung des Bürgerbüros um einen Wartebereich (06/2012)
  • Einführung der NRW-Ehrenamtskarte (10/2012)
  • Öffentlicher WLAN-Zugang am Busbahnhof (01/2013)
  • Organisation von interreligiösen Stadtrundfahrten (ab 01/2013)
  • Einrichtung einer Stadtseite bei Facebook (01/2013)
  • Überarbeitung der städtischen Homepage, Zusammenfassung von bergkamen.de und bergkamen.info, neues Design, Mobilansicht, Suchfunktion etc. (05/2013)
  • Einrichtung eines interreligiösen Gesprächskreises (06/2013)

In der Zeit ab Januar 1989 (meinem Beginn als Stadtdirektor von Bergkamen) stand für mich als Verwaltungschef und damit Organisationsverantwortlichem die Schaffung von bislang fehlenden oder unzureichenden Verwaltungsangeboten und -leistungen im Vordergrund. Dazu gehörten:
  • Neuschaffung eines Amtes für Wirtschaftsförderung
  • Teilnahme an dem jährlichen IHK-Wirtschaftsgespräch Bergkamen
  • Aufbau einer eigenständigen städtischen Datenverarbeitung auf der Basis von Midrange-Rechnern (IBM /36, später AS/400, sowie PCs) nach Auflösung der Kreis-Datenverarbeitungszentrale (seit 01/89)
  • Erstmalige Besetzung der Stelle einer hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten
  • Aufbau einer eigenständigen städtischen Umweltverwaltung, einschliesslich Errichtung einer Wertstoff-Sammelstation sowie Neuschaffung je einer Stelle eines Abfallberaters und eines Gewässerschutzbeauftragten
  • Bestellung eines Datenschutzbeauftragten
  • Städtefreundschaft mit Hettstedt, Sachsen-Anhalt, mit verwaltungsmäßiger Unterstützung beim Aufbau der demokratischen Kommunalverwaltung
  • Einrichtung einer Stelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Beginn der Durchführung regelmäßiger städtischer Großveranstaltungen am Nordberg: Stadtfest und Weihnachtsmarkt

Trotz Haushaltsdefizit und daraus folgendem Konsolidierungszwang konnten auch in den Jahren 1994 bis 1999 - z.T. in den Vorjahren bereits vorbereitet - eine ganze Reihe von bürgerorientierten kommunalen Angeboten neu eingerichtet oder ausgebaut werden:

  • Einrichtung eines Bürgerbüros (02/1996) mit erweiterter Zuständigkeit und Öffnungszeit (dabei Einbeziehung der Mitarbeiterschaft und ausführliche Besucherbefragung)
  • Umbau und Vergrößerung des Standesamtes
  • Standesamts-Trauungen und Bürgerbüro-Öffnung am Samstag
  • Einrichtung eines Kinder- und Jugendbüros als zentrale Anlaufstelle und Interessenvertretung für Kinder und Jugendliche
  • Erarbeitung eines Jugendfreizeitstätten-Bedarfsplans
  • Aufbau eines Informations- und Kommunikationssystems für die Bürgerschaft im Internet unter "www.bergkamen.de" (seit 09/96)
  • Einrichtung eines neuen Begegnungszentrums mit Stadtbücherei-Zentrale einschl. Internetzugang und Multimedia-Arbeitsplätzen
  • Zusätzliche Kulturangebote u. -initiativen: Artothek, CD-Teenage Library, Grafische Druckwerkstatt, Römische Töpferwerkstatt, Wolfgang-Fräger-Gesellschaft, Kunstwerkstatt Sohle 1 (Bergkamener Künstlergruppe)
  • Aufbau Schulbüchereien Gymnasium und Gesamtschule; Vernetzung mit Stadtbücherei
  • Unterstützung für den "Bergkamener Gesundheitstag" auf dem Zentrumsplatz (ab 1998)
  • Städtepartnerschaften mit Kommunen in Polen, Frankreich, Türkei und Förderung von entsprechenden Jugendbegegnungen
  • Aktion "Verlässliche Grundschule" (Betreuungsangebote)
  • Verbesserung der Umweltsituation durch stadtweite Einführung von Bio-Tonne und Blauer Tonne sowie Festsetzung einer differenzierten Abwassergebühr (Belohnung von Regenwasserversickerung)
  • Gründung Arbeitskreis "Kriminalprävention" zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit; zahlreiche Gesprächstreffen und Einzelinitiativen
  • Verbesserung der Integration: Ausländerbeirat; deutsch-türkisches Info-Blatt "Globus"; Deutschunterricht für Türkinnen in der Moschee; deutsch-türkische Straßenfeste; Zusammenarbeit mit der RAA und mit türkischen Künstlern und Kulturgruppen; Unterstützung von Jugendbegegnungen mit und aus der Türkei, etc.
  • Einsatz von Sozialhilfeempfängern und Asylbewerbern für gemeinnützige Arbeiten im Stadtgebiet, mit dem Schwerpunkt Säuberungsarbeiten, i.ü. Grünflächen- und Friedhofspflege, Fahrradstationen, Möbellager u.a.

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