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Spezial: Einzelfragen zur Stadtentwicklung Bergkamens


Einzelne Projekte im Rahmen der Stadtentwicklung haben in der Vergangenheit immer einmal wieder zu intensiven öffentlichen Diskussionen in Bergkamen geführt. Auf einige dieser Themen soll hier kurz eingegangen werden.

=> Das neue Nordberg-Center / Situation der Fußgängerzone am Nordberg (2005 - 2009)
=> Moderne Kunst in der Stadt im Allgemeinen
=> Die Lichtskulptur im Rathauskreisel im Besonderen (2004/2005)
=> Neubau Busbahnhof am Rathaus (2003)
=> Neubau der Turm-Arkaden (2002)
=> Neubau Kaufland-Warenhaus (1999)
=> Mischgebiet OV 95 an der Werner Straße (1998)
=> IBA-Bauprojekte in der Stadtmitte (1993-1999)

 

 

Behauptung: Zusätzliche Geschäftsflächen am Nordberg durch das Nordberg-Center schaffen zu wollen, ist doch sinnlos, da es ja jetzt schon leerstehende Ladenlokale in der Präsidentenstraße gibt! Die Stadt sollte besser in der Fußgängerzone für attraktive Einzelhandelsangebote sorgen, z.B. in dem sie entscheidet, dass interessante Geschäfte wie etwa C&A am Nordberg angesiedelt werden und nicht in den Turm-Arkaden am Rathaus. Man muss ja den Eindruck haben, daß die Stadt überhaupt kein Konzept für die Einzelhandelsentwicklung hat!

Antwort: So merkwürdig es vielleicht angesichts einiger Leerstände am Nordberg (die es natürlich auch in anderen Städten gibt!) klingen mag: das Problem des Nordbergs ist nicht zuviel Geschäftsfläche, sondern eher zu wenig.
Die unbefriedigende Kunden- und Besucherfrequenz ist ganz wesentlich Folge eines unzureichenden Angebotes. Wichtige Angebotsbereiche, die man in der Fußgängerzone eines Mittelzentrums erwartet, fehlen in Bergkamen am Nordberg: Herrenoberbekleidung, Parfümerie, Lederwaren, Musikalien, Sportbedarf, Babyartikel, Spielwaren etc. etc.; Ebenso gibt es Lücken im Dienstleistungsbereich und in der Gastronomie: z. B. keine Bistros, kaum Aussengastronomie. Gerade dies ist für die Aufenthaltsqualität wichtig. Gibt es am Nordberg zusätzliche attraktive Angebote, wie beispielsweise der Samstag-Markt, Kulturevents oder vergleichbare Veranstaltungen, sind auch ausreichend Besucher anwesend. D.h., es ist nicht etwa der Nordberg oder Bergkamen als solches, was Kunden abschreckt, sondern das lückenhafte tägliche Angebot im Bereich Facheinzelhandel, Dienstleistung und Gastronomie. Auch der gute Besuch der 2009 eröffneten Eisdiele am Herbert-Wehner-Platz zeigt: ein attraktives Angebot zieht Kunden.

Ein weiteres Problem des Nordberges ist die relativ geringe Bevölkerungsdichte in der Stadtmitte. Die Stadt hat daher in der Vergangenheit versucht, durch Zulassung von zusätzlicher Wohnbebauung im Umfeld des Nordberges gegen zu steuern.

Die Errichtung des "Nordberg-Centers" - Eröffnung war Ende November 2006, die südliche Erweiterung September 2008 - auf der Westseite des Nordbergs im Bereich Zweihausen durch den Dortmunder Investor "hi Development und Stadtentwicklung GmbH" hatte aus Sicht der Stadt das Ziel, insgesamt mehr Käuferinnen und Käufer in die direkte Nachbarschaft zum Nordberg zu bringen. Dieses Ziel ist voll erreicht worden.
Von den zusätzlichen Käuferströmen könnte auch die Fußgängerzone als unmittelbare Nachbarin profitieren, wenn Eigentümer und Kaufleute diese Chance nutzen. Die Stadt hat bei der Planung Wert darauf gelegt, dass der neue Einkaufsbereich durch einen breiten Zugang über den Platz von Gennevilliers sowie durch weitere Passagen mit der Präsidentenstraße verbunden ist.
Vergleichbares gilt für die Einzelhandelsangebote im Rathausviertel: Diese Angebote ziehen zahlreiche Käufer von ausserhalb nach Bergkamen, von denen der Einzelhandel in der gesamten Stadt profitieren kann. Wobei die Neuansiedlungen wie C&A, Deichmann u.a. keine Entscheidungen der Stadt sind, sondern die des privaten Eigentümers der Turm-Arkaden bzw. des jeweiligen Einzelhandelsunternehmens.

Klar machen muss man sich, dass die Handlungsmöglichkeiten einer Stadt zur Steuerung der Stadtentwicklung und der Einzelhandelsangebote entgegen der festen Überzeugung vieler Bürger sehr begrenzt sind.
Flächennutzungsplan und Bebauungspläne können zwar einen äusseren Rahmen setzen und bestimmte Bauvorhaben untersagen, aber nicht die Durchführung von Baumaßnahmen oder konkrete Nutzungen erzwingen. Letzlich kommt es einzig und allein auf das Engagement der Eigentümer und privater Investoren an.
Lediglich da, wo die Stadt selbst Eigentümer ist, kann sie von sich aus aktiv werden. Sie kann allerdings auch dann keinen Investor herbeizwingen, sondern allenfalls einen vorhandenen zurückweisen.

Soweit die Stadt Bergkamen die Entwicklung des Einzelhandels beeinflussen kann, richtet sich die Stadt nach dem "Regionalen Einzelhandelskonzept für das Östliche Ruhrgebiet (REHK)" aus dem Jahr 2000, in dem neben Bergkamen noch 18 weitere Städte in unserer Region die Einzelhandelsentwicklung verbindlich abgestimmt haben. D. h. neben dem Bestandsschutz für die bestehenden Handelsschwerpunkte in Bergkamen erfolgte auch der Ausbau der Turm-Arkaden am Rathaus und die Erweiterung des Nordberges im regionalen Konsens.
In einem von der BBE Unternehmensberatung aus Köln im Mai 2006 vorgelegten "Einzelhandelsgutachten für die Stadt Bergkamen" wurde die bisherige Vorgehensweise der Stadt bestätigt und gestützt.

Neben der planungsrechtlichen Unterstützung für ansiedlungswillige Investoren setzte sich die Stadt aber auch sonst aktiv für den Nordberg ein:
- Bau und Gestaltung der Fußgängerzone selbst und der Zufahrtsstraßen,
- Ausstattung der Fußgängerzone mit Kunstwerken, Spielgeräten, Sitzbänken etc,
- mehr als zweihundertfünfzig kostenfreie Parkplätze links und rechts der Einkaufszone,
- Ausschilderung und Parkleitsystem für die Stadtmitte,
- Finanzierung der Weihnachtsbeleuchtung,
- Beauftragung des Maklerbüros Brockhoff & Partner, Essen, mit einer Marktanalyse,
- Durchführung des Samstagsmarktes,
- Unterstützung des Weihnachtsmarktes,
- Organisation von Kulturveranstaltungen am Nordberg (Reggae-Nacht etc.),
- zusätzliche Reinigungsdienste sowie
- Unterstützung für Aktionen der Nordberg-Kaufleute.

Im Frühjahr 2015 die Stadt allerdings nach langer und intensiver Diskussion die bisherige Konzeption einer bipolaren Stadtmitte - Rathausviertel im Westen und Nordberg im Osten - aufgeben. Mangelndes Engagement der Kaufmannschaft am Nordberg - die bisherige Werbegemeinschaft existierte nicht mehr, keine Bereitschaft, sich an der Weihnachtsbeleuchtung zu beteiligen oder einen eigenen Nordberg-Weihnachtsmarkt zu organisieren u.a.m. - sowie Befragungen der Eigentümer und Gewerbetreibenden und die Aussagen in einer großen Einwohnerversammlung im Frühjahr 2015 brachten das Ergebnis, dass der Nordberg i.w. nur noch als Stadtteil-Nahversorgungszentrum einzuschätzen ist. Und damit vergleichbar ist den anderen Stadtteilzentren wie Jahnstraße in Oberaden, Schulstraße in Weddinghofen und Rünther Straße im Ortsteil Rünthe.
Dies bedeutet allerdings nicht, dass Politik und Verwaltung der Stadt diesen Bereich künftig vernachlässigen wird. Die Fußgängerzone soll ohnehin erhalten bleiben.

Persönliche Anmerkung: Ich selbst würde mich z.B. sehr freuen, wenn es in der Bergkamener Stadtmitte zusätzliche Fachgeschäfte, ein Kino, nette Bistros, eine Tanzschule, Biergärten etc. etc. geben würde. Die Stadt kann aber nun mal niemanden zu einem solchen Engagement verpflichten.

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Behauptung: Die modernen Lichtkunstobjekte in der Stadt sind "unnütz", "passen nicht in unsere Stadt" und sind "reine Geldverschwendung".

Antwort: Selbst wenn man sich über Kunst natürlich immer streiten kann, kommt den aktuellen Lichtkunstobjekten in der Stadt eine eigenständige positive Rolle in der Stadtentwicklung zu.
Zur Zeit sind dies:

Lichtbrunnen "Inszenierbare Wasserwand" von Birgit Hölmer am Rathaus,
Medienskulptur im Rathauskreisel "no agreement today, no agreement tomorrow" von Andreas M. Kaufmann (genannt "Nachttischlampe", "Dose" oder "Waschtrommel"),
Unterirdischer Flughafen "subport bergkamen (bsp)" und die "Netzkarte Bergkamen" von Rochus Aust,
"Blaues Licht" am Windrad auf der Lüner Höhe und das
Solarlichtobjekt "Der Blick in die Zukunft" im Kreisverkehr Schulstraße von Horst Rellecke,
vier Licht-Stelen "Bergkamen setzt Maßstäbe" (blau-, grün-, rot- und gelb-weiß) in vier Kreisverkehren um die Stadtmitte herum von Maik und Dirk Löbbert,
"Puls-Licht" im Hafen von Mischa Kuball,
"Blaue Leuchttürme" im Korridorpark auf der Bergehalde von Peter Drecker sowie
"Impuls Bergkamen 2010", eine 33 Meter hohe pulsierende Lichtsäule auf der Halde "Großes Holz" von Maik und Dirk Löbbert.

Als Bürgermeister habe ich in den letzten 10 Jahren zusammen mit den Verantwortlichen in Rat und Verwaltung versucht, Bergkamen aufzuwerten, sei es durch öffentliche Bauvorhaben ind der Innenstadt wie Baumallee und blaues Band in der Ebertstraße, Marktdach und Marktplatzbebauung, Busbahnhof, Platz der Partnerstädte, Zentrumsplatz und Wasserpark oder durch Unterstützung privater Vorhaben wie z.B. die Wohnbauprojekte "Frauen planen Wohnungen" und "Einfach und selber bauen" bzw. Einzelhandelsansiedlungen wie das Kaufland-Warenhaus, die Turm-Arkaden oder das Nordberg-Center. Gerade in einer sehr jungen und noch unfertigen Stadt wie Bergkamen, die die eigene Identität noch nicht vollständig gefunden hat, sollte man nach meiner Auffassung den Mut auch zu ungewohnter Architektur und ungewöhnlichen Einzelobjekten haben:
- um positive Zeichen für eine zukunftsgerichtete Entwicklung zu setzen,
- das Profil der Stadt nach aussen zu verbessern und unverwechselbar zu machen,
- Identifikationsmöglichkeiten mit der eigenen Stadt zu bieten sowie
- neue Attraktionspunkte zu schaffen.

Dabei kommt gerade auch der modernen Kunst eine besondere Rolle zu: so die Lichtstelen auf dem Marktplatz, der Quellbrunnen und das blaue Band entlang der Ebert-Straße sowie den neuen Lichtkunstobjekten. Mit dazu gehören auch Großveranstaltungen wie der Kultursommer in der City und der Lichtermarkt zu Halloween.
Wasser und Licht sind zwei Elemente, die von der Stadt Bergkamen sehr bewußt als positive Imagefaktoren eingesetzt werden.
Das große Interesse an den Bergkamener Lichtkunstobjekten (regelmäßige touristische Besuchsfahrten im Rahmen von "Hellweg - ein Lichtweg", geleitete Fachexkursionen, Erwähnung in Fachveröffentlichungen etc.) und an den öffentlichen Veranstaltungen zeigt, dass wir zumindest nach aussen hin eine deutliche Imageverbesserung und Attraktivitätssteigerung für unsere Stadt erreichen konnten.

Zum Thema "Geldverschwendung":
Die Errichtung der genannten Lichtkunstwerke in der Innenstadt hat die Stadt Bergkamen in den meisten Fällen kein eigenes Geld gekostet, sondern ist vom Land NRW aus verschiedenen Fördertöpfen und von privaten Sponsoren finanziert worden. Das Geld wurde der Stadt auch nur für die konkreten Kunstobjekte zur Verfügung gestellt, es hätte also von der Stadt auch nicht für irgend etwas anderes ausgegeben werden können.
Der mögliche Einwand, dass es sich doch auf jeden Fall um Steuergelder handelt, ist - abgesehen von den Sponsorengeldern - schon richtig. Bloß: wenn wir in Bergkamen darauf verzichtet hätten, hätte doch keiner von uns weniger Steuern zahlen müssen. Als Ergebnis wären diese oder vergleichbare Kunstwerke lediglich in einer anderen Stadt errichtet worden. Wäre das für Bergkamen ein Vorteil gewesen?
Soweit die Stadt einen kleinen eigenen Finanzierungsbeitrag geleistet hat ist dies aus meiner Sicht gut angelegtes Geld im Sinne von Stadtmarketing und Standortwerbung.


Eine Übersicht der modernen Kunstwerke im Stadtbild von Bergkamen - z.T. mit Fotos - findet sich in dem Wikipedia-Eintrag "Bergkamen - Moderne Stadtkunst".

Übrigens: Kunst und Kultur haben in Bergkamen immer wieder einmal zu hitzigen Diskussionen geführt, von den Kunstaktionen z.B. von Otto Dressler, Klaus Staeck, HA Schult, Wolfgang Fraeger und Timm Ulrichs im Rahmen der acht "bergkamener bilder basare" in den 70er und 80er Jahren über die Beton-Skulpuren von Lothar Kampmann bis hin zu einzelnen aktuellen kontroversen Ausstellungen und Kunst-Performances in der städtischen Kunstgalerie "sohle 1".

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Behauptung: Die Lichtskulptur im Rathaus-Kreisel - auch als Dose, Waschtrommel oder Nachttischlampe bezeichnet - ist neben der "Geldverschwendung" auch "extrem verkehrsgefährdend". Die Motivauswahl der gezeigten Fotos ist eine "Zumutung und Unverschämtheit".

Hinweis: Die Lichtskulptur im Kreisverkehr am Rathaus von Andreas M. Kaufmann mit dem Titel "no agreement today, no agreement tomorrow" war Sieger eines landesweiten Wettbewerbs, der 2002 - vom Land NRW im Rahmen der Landesinitiative "Ab in die Mitte" finanziert - in Bergkamen durchgeführt worden war. Wettbewerb und Siegerentscheidung sind von allen Bergkamener Parteien einstimmig mit getragen worden. Das im August 2004 fertig gestellte Lichtkunstobjekt zeigt inmitten des Kreisverkehrs auf einer kreisrunden Leinwand zur Nachtzeit von innen in langsamer Bewegung 24 Schwarz-Weiss-Fotos bekannter und unbekannter Personen - darunter z. B. auch Osama Bin Laden und Michael Jackson. Einmal pro Jahr tauscht der Künstler im Dialog mit der Bevölkerung ein Dia gegen ein neues aus.

Antwort zum Thema "Geldverschwendung":
Wie bei anderen aktuellen Lichtkunstobjekten hat auch die Errichtung der Kreiselkunst am Rathaus kein städtisches Geld gekostet. Siehe dazu die Erläuterungen im vorher gehenden Abschnitt.

Antwort zum Thema "Verkehrssicherheit":
Vor Errichtung der Medienskulptur ist die Frage einer eventuellen Verkehrsgefährdung intensiv mit Fachleuten diskutiert worden. Einwände hat es nicht gegeben. Mein persönlicher Eindruck ist, daß das Objekt sich tagsüber sehr unauffällig und recht harmonisch in die bauliche Umgebung von Rathaus, Turm-Arkaden und Busbahnhof einfügt. Beim Betrieb in der Nacht wirkt es m. E. durch den Schwarz-Weiss-Effekt, die verschwommene Darstellung und die sehr langsame Bewegung nicht ablenkend oder beunruhigend, sondern eher beruhigend. Soweit ein Autofahrer die Lichtkunst überhaupt wahrnimmt, dürfte er eigentlich nicht gestört oder abgelenkt sein. Eine Blendwirkung ist m.E. nicht feststellbar, im Gegenteil, durch die sanfte zusätzliche Ausleuchtung des Kreisels ist dieser in der Nacht besser erkennbar.
Eine entsprechende Lichtmessung des Künstlers ergab, dass die Blendwirkung eines entgegen kommenden Autoscheinwerfers etwa drei Mal so stark ist wie diejenige des Kunstwerkes.
Entscheidende Tatsache ist auf jeden Fall, dass es seit Einrichtung der Kreiselkunst keinerlei dadurch verursachte Verkehrsunfälle oder gefährliche Situationen im Kreisverkehr gegeben hat. Berücksichten sollte man auch, dass in den Stadtzentren anderer Städte z. T. eine viel intensivere Licht- und Werbeflut auf die Verkehrsteilnehmer einstürzt.

Antwort zum Thema "Auswahl der Porträtfotos":
Der Künstler Andreas M. Kaufmann will nach seinem Bekunden Diskussionen über Kunst und sein Kunstwerk durchaus bewußt auslösen. Was ihm ja nun wohl auch gelungen ist, auch wenn offensichtlich die große Mehrheit aller derjenigen, die sich die Lichtkunst tatsächlich im Betrieb angesehen haben, eher positiv angetan ist.
Was die Auswahl der Bilder betrifft, so ist dies Teil der künstlerischen Entscheidung von Kaufmann und keine Frage, die von der Stadt beeinflusst werden konnte. Um überhaupt festzustellen, dass ein Super-Verbrecher wie Bin Laden mit dazu gehört, muss man auch recht lange zusehen und sehr konzentriert aufpassen. Eine Rechtfertigung oder Verherrlichung von Bin Laden ist m. E. mit dem gezeigten Foto nicht verbunden. Übrigens müßte man diesen Vorwurf dann auch allen deutschen Illustrierten und Wochenzeitungen machen, die den besagten Herrn ja nun regelmäßig immer einmal wieder - und dann auch in Farbe und detailscharf - abbilden. Gleiches gilt für die Abbildung von Michael Jackson.

Zur Klarstellung: Über Kunst läßt sich naturgemäß immer streiten. Es ist das gute Recht jedes Bürgers, einzelne Fotos oder die Medienskulptur insgesamt komplett abzulehnen.

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Behauptung: Der Neubau des zentralen Omnibus-Bahnhofs an der Nordseite des Bergkamener Rathauses ist angesichts leerer kommunaler Kassen eine "reine Geldverschwendung", die Architektur der Überdachung ist "größenwahnsinnig" und "passt nicht nach Bergkamen".
(Hinweis: Von Besuchern von Ausserhalb und von neu nach Bergkamen Gezogenen wird die Gestaltung des Busbahnhofs überwiegend positiv gesehen.)

Antwort: Die Neugestaltung des Busbahnhofs - Baubeginn war am 22.07.2002, Eröffnung am 01.09.2003 - durch die Stadt ist für Bergkamen eine notwendige und zudem relativ preisgünstige Maßnahme. Über Architektur lässt sich natürlich immer streiten.

  • Der Bergkamener Busbahnhof ist der wichtigste ÖPNV-Knotenpunkt und Umsteigebahnhof für Buslinien nicht nur in Bergkamen, sondern im gesamten Kreis Unna.
  • Es ist ein Neubau entstanden nach den aktuellen verkehrstechnischen Erkenntnissen mit einem überdachten Mittel-Bussteig, modernen Anzeigesystemen ("Dynamisches Fahrgast-Informationssystem") sowie neuen Sanitär-, Service- und Kioskeinrichtungen. Daneben sind ein Fahrradabstellplatz, Behindertenstellplätze und ein Taxistand entstanden.
  • Die reinen Baukosten des neuen Busbahnhofs (einschließlich Serviceeinrichtungen und Anzeigesystem) betrugen 1,97 Mio. Euro; an Fördermitteln aus verschiedenen Programmen von Bund und Land flossen insgesamt 1,8 Mio. Euro.
  • Städtebaulich ist der Busbahnhof die letzte größere Fläche gewesen, die im Rahmen der baulichen Entwicklung des Stadtmittebereichs vom Nordberg bis zum Wasserpark umgestaltet werden musste.
  • Der bisherige Busbahnhof war nach ca. 3 Jahrzehnten verkehrstechnisch veraltet (keine modernen Anzeigetafeln, Überqueren der Fahrbahn zum Busumstieg erforderlich etc.) und baulich marode (Toilettenanlage heruntergekommen, Pflasterung, Asphaltierung und insbesondere auch der Fahrbahnuntergrund schadhaft, die Überdachung ("Betonpilze") musste schon vor einiger Zeit wegen Einsturzgefahr entfernt werden u.a.). Es bestand daher ein dringender Erneuerungsbedarf.
  • Eine bloße Sanierung hätte aber von der Stadt komplett alleine finanziert werden müssen. Die Mittel dafür wären höher gewesen als der jetzt erforderliche Eigenanteil der Stadt. Dafür gibt es aber nun einen vollständigen Neubau, der im wesentlichen aus externen Fördermitteln finanziert werden kann.
  • Natürlich kann man hinsichtlich des Einsatzes von Fördermitteln argumentieren, das dies ja schließlich auch Steuergelder seien. Das ist sicherlich richtig. Bloß: Hätte die Stadt hier auf die Inanspruchnahme dieser Fördermittel verzichtet, hätte kein Bürger weniger Steuern zahlen müssen. Das Geld wäre lediglich anderen Städten und deren Bürgern zu Gute gekommen. Wäre das für Bergkamen ein Vorteil gewesen?
  • Die Architektur des Daches (Stahlkonstruktion mit fünf hochragenden Mittelpfeilern und transparentem "schwebendem" Dach) ist tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig. Zumindest ist das Dach aber ein echter Blickfang und passt sich nach meiner persönlichen Einschätzung durchaus gut in das Umfeld mit dem siebenstöckigen Rathaus und den neu gebauten Turm-Arkaden ein.
  • Die Entscheidung für die jetzt gebaute Dachkonstruktion ist auch nicht heimlich in irgendwelchen Hinterzimmern getroffen worden, sondern nach mehreren Besichtigungsfahrten des städtischen Fachausschusses zu verschiedenen Busbahnhöfen sowie einer sehr langen öffentlichen Diskussion, über die in den Tageszeitungen ausführlich berichtet wurde und an der sich jeder Bürger beteiligen konnte.

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Behauptung: Der Neubau der Turm-Arkaden westlich des Rathauses (vormals "City") und die Ansiedlung eines Wal*Mart Supercenters als Vollsortiment-Warenhaus gefährdet das gegenüber liegende Kaufland-Warenhaus und die Geschäfte des Nordberges!
(Hinweis: Nach der Eröffnung im Juni 2002 gab es eine ausschließlich positive Resonanz in der Öffentlichkeit. Das Kaufland-Warenhaus hatte durch die gegenüberliegende neue Konkurrenz auch eher mehr Kunden als vorher.)

Antwort: Der Neubau der Turm-Arkaden auf dem Gelände der völlig maroden ehemaligen City und die Vermietung für ein Wal*Mart Supercenter - Eröffnung war am 11.06.2002 - war die einzige erkennbare Chance für einen Neubeginn in der früheren City, sowohl im Sinne des Städtebaus als auch der Geschäftsnutzung. Bei der Frage der Art der Nachfolgenutzung existierten keine Handlungsspielräume für die Stadt Bergkamen. Die Stadt hat weder etwas gebaut noch etwas angesiedelt.

  • Der 1974 eröffnete Citykomplex (heute "Turm-Arkaden") stand und steht nicht im Eigentum der Stadt Bergkamen sondern gehört Privaten. Planungsrechtlich ist er innerstädtisches Kerngebiet, in dem Einzelhandelsnutzung und Dienstleistungen grundsätzlich unbeschränkt zulässig sind.
  • Nachdem das Metro/Allkauf-Warenhaus (davor Coop/Plaza, davor Karstadt-Warenhaus) im Februar 1999 die City verlassen hatte, stand der Komplex bis Anfang 2001 leer und war zuletzt eher eine verkommene Ruine. Jede Art von Neubau und neuer Nutzung musste als eine Verbesserung gegenüber dem damaligen städtebaulichen Schandfleck angesehen werden.
  • Die Stadt hatte dem Eigentümer zwar eine andere Art von geschäftlicher Nutzung vorgeschlagen (Ansiedlung mehrerer Fachmärkte als Ergänzung zum Kaufland-Warenhaus), letztlich war es aber eine alleinige Entscheidung des Eigentümers, der im Rahmen der bisherigen Nutzung (ca. 12.500 qm Verkaufsfläche Einzelhandel) einen Anspruch auf Erteilung einer Baugenehmigung hatte. Und der Eigentümer hat sich eben für Wal*Mart als Hauptmieter entschieden.
  • Dem Kaufland-Warenhaus (Lidl&Schwartz) war bei seiner Entscheidung für die Ansiedlung am Bergkamener Rathaus bewusst, dass direkt gegenüber ein anderer großflächiger Einzelhandelsstandort existierte (Allkauf und Nebengeschäfte) und mit Sicherheit auch weiter existieren würde (Allkauf oder ein Nachfolger). (Im übrigen: Gelegentlich soll Konkurrenz ja auch das Geschäft beleben!)
  • Sowohl das im Rahmen der Kaufland-Ansiedlung eingeholte Einzelhandelsgutachten als auch das im Jahr 2001 fertiggestellte "Regionale Einzelhandelskonzept östliches Ruhrgebiet" (unter Beteiligung aller Kommunen, der IHK, des Einzelhandelsverbandes u.a.) kommen zu dem Ergebnis, dass die vorhandene Kaufkraft in Bergkamen und Umgebung ausreichend ist für zwei großflächige Einzelhandelsunternehmen am Bergkamener Rathaus.
    Dies belegen auch die Zahlen der IHK zu Dortmund (Quelle: Ruhrwirtschaft 01/2001, S. 11ff) für das Jahr 1999/2000: Die einzelhandelsrelevante Kaufkraft in Bergkamen betrug 480,5 Mio DM. Der Bergkamener Einzelhandelsumsatz hatte die Höhe von 422,8 Mio. DM. 33 % der Bergkamener Kaufkraft (= 158,6 Mio. DM) floss in die Nachbarstädte, nur 14 % Umsatz (= 59,2 Mio. DM) wurden mit auswärtigen Kunden erzielt. Gelingt es durch mehr und bessere Angebote Bergkamener Kaufkraft in der Stadt zu halten bzw. auswärtige Kaufkraft stärker nach Bergkamen zu ziehen, kann mindestens ein weiteres Warenhaus im Stadtmittebereich ohne innerstädtische Verdrängungseffekte problemlos existieren.
  • Im Verhältnis zu dem Schwerpunkt des sog. "Kofferraumeinkaufs" bei Kaufland und den Turm-Arkaden hat der Nordberg dann eine gute Chance, wenn er die Vorteile einer Fußgängerzone verwirklichen kann: gute Fachgeschäfte, qualifizierte Beratung, hohe Aufenthaltsqualität, Aussengastronomie, Erlebniseinkauf etc. Hier sind vor allem die Kaufleute des Nordbergs selbst gefordert.
  • Leider wurde nach der Übernahme der deutschen Wal*Mart-Warenhäuser durch die Metro-Gruppe entschieden, den Bergkamener Standort nicht fortzuführen. Ende April 2007 wurde daher das Bergkamener Wal*Mart-Supercenter geschlossen. Der Eigentümer bemüht sich um eine Nachfolgenutzung. C&A, Deichmann, Leonardo und die weiteren Geschäfte sind den Turm-Arkaden treu geblieben.

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Behauptung: Der Neubau des Kaufland-Warenhauses am Rathaus war völlig unsinnig und zieht Kaufkraft vom Nordberg ab!
(Hinweis: Dieser Vorwurf existierte i.w. nur bis Mitte 1999. Danach überwog die positive Einschätzung des neuen Warenhauses.)

Antwort: Hinter diesem Vorwurf stand die Vorstellung, dass "Stadtmitte" eigentlich nur der Nordberg ist und man die gesamte City sich selbst überlassen sollte. Eine Haltung, die eine für die Gesamtstadt verantwortliche Kommunalpolitik nicht teilen kann.

Als sich 1994 mit Günther Beermann (Fa. BEHOLA Grundbesitz- und VerwaltungsGmbH) bei der Stadt ein Investor für ein neues Warenhaus meldete, stand die Stadt vor folgenden Überlegungen:

  • Einen seriösen Interessenten wegzuschicken, der bereit ist, in Bergkamen ca. 30 Mio. DM zu investieren, würde sich in der Branche sehr rasch zum Nachteil der Stadt herumsprechen, musste also sehr gut überlegt werden.
  • Der Investor hatte im Stadtmittebereich nur Interesse an dem Standort südlich des Rathauses. Andere von der Stadt vorgeschlagene Standorte (die Parkplatzanlage Zweihausen westlich des Nordberges oder das Eckgrundstück nördlich des Rathauses) waren zu klein bzw. planerisch nicht ausgewiesen. Ein von der Stadt angeregter Kauf der City von deren Eigentümer scheiterte an unterschiedlichen Preisvorstellungen.
  • Dass der City-Supermarkt (zunächst Coop/Plaza, dann Metro/Allkauf) die City verlassen würde, drohte schon seit längerem, und ist dann im Februar 1999 auch erfolgt. Allerdings nicht etwa wegen der ja noch gar nicht vorhandenen Konkurrenz durch Kaufland. Die Allkauf-Sprecherin hat Ende 1998 öffentlich erklärt (WAZ v. 15.10.98, Bergkamener Lokalteil), dass man auch ohne eine zukünftige Konkurrenz den City-Standort aufgegeben hätte. Damit wäre ein wichtiges Versorgungsangebot zumindest für einen längeren Zeitraum ersatzlos weggefallen und fast der gesamte City-Bereich ein einziger Leerstand geworden mit erhöhten Problemen, eine Nachfolgenutzung zu finden.
  • Ein neues attraktives Warenhaus als Kundenmagnet mit direktem Sichtkontakt zur City würde die Wiederbelebung durch Ansiedlung neuer Geschäfte und Dienstleistungen im City-Bereich erleichtern. Das Sichthemmnis der massigen und zudem baulich maroden Betonbrücke über die Töddinghauser Straße könnte beseitigt werden (inzwischen durch den Investor geschehen).
  • Für die City wäre dann nach Auffassung der Stadt als Wiederbelebung am besten ein Besatz mit mehreren Fachmärkten der unteren Preiskategorie in Betracht gekommen.
  • Der Neubau eines Warenhauses südlich des Rathauses würde für die Stadt zudem das Problem der sanierungsbedürftigen Parkpalette lösen. In den neuen Parkdecks des Warenhauses könnte sich die Stadt entsprechende Stellflächen grundbuchlich sichern. (So ist es auch geschehen.)
  • Der vorgesehene - und inzwischen verwirklichte - Standort des neuen Kaufland-Warenhauses ist planungsrechtlich innerstädtisches Kerngebiet und entsprach dem Entwicklungskonzept der Stadt zur Stärkung des Einkaufsschwerpunktes West und der Aufgabenverteilung zwischen Nordberg und Rathausviertel im Rahmen der Stadtmittebildung, wie im Abschnitt "Stadtmittebildung/Grundgedanken" dargestellt.
  • Ein direkte Konkurrenzsituation wäre dann nur zu den Verbrauchermärkten auf der grünen Wiese gegeben, während der Nordberg von einer stärkeren Kundenfrequenz im Rathausviertel profitieren könnte.
  • Ein eingeholte Einzelhandelsgutachten kam zu dem klaren Ergebnis, dass an dem Standort um das Rathaus durchaus zwei Warenhäuser nebeneinander bestehen können und so einen größeren Teil der nach aussen abfliessenden Bergkamener Kaufkraft in der Stadt binden könnten.
Die Stadt hat sich ihre Entscheidung nicht leicht gemacht. Zahlreiche Sitzungen, Besichtigungen, Fachgespräche, öffentliche Expertenanhörung, Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden Kreis Unna und Regierungspräsidium Arnsberg und die Einholung des Einzelhandelsgutachtens gingen dem positiven Votum voraus. Eine Entscheidung, die sich bis jetzt als absolut richtig erwiesen hat.
Das Gebäude des im Mai 1999 eröffneten Kaufland-Warenhauses ist zudem auch als architektonische und städtebauliche Bereicherung des westlichen Stadtmittebereichs anzusehen.

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Behauptung: Durch die planerische Ausweisung des OV 95 (Mischgebiet Ecke Landwehrstraße/Werner Straße) und die erteilten Baugenehmigungen für die dortigen Firmen hat die Stadt dem Nordberg massiv geschadet!

Antwort: Dieser Vorwurf ist bis Ende 1999 sehr oft erhoben worden, bei genauerer Prüfung ist er aber haltlos.
Die Firmen Maxus-Baumarkt (ab Juni 2006 umbenannt in Globus-Baumarkt), McDonalds-Drive-In, Dänisches Bettenhaus (2008 ins Nordberg-Center gewechselt) und Fruchtbörse Limberg bieten im Schwerpunkt kein zentrentypisches Warenangebot, machen also einem Stadtzentrum keine unmittelbare Konkurrenz.
Sie hätten sich zudem ohnehin nicht in der Fußgängerzone am Nordberg angesiedelt. Hätten sie in Bergkamen nicht den Standort OV 95 gefunden, wären sie nach Werne oder Kamen gegangen und hätten die Kaufkraft dorthin gezogen. Hätte das für den Nordberg oder für Bergkamen irgendeinen Vorteil gebracht?
Das Aldi-Geschäft und z.T. die Fruchtbörse decken i.ü. auch den Nahversorgungsbedarf der umliegenden Wohngebiete östlich und westlich der Werner Straße ab.

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Behauptung: Die Architektur der IBA-Projekte ist weitgehend eine Verschandelung des Stadtbildes! Frauen planen Wohnungen: "wie ein Gefängnis"; Einfach und selber bauen: "Karnickelställe"; die Marktplatz-Bebauung: "eine Kaserne"; das Marktdach und das Blaue Band: "passen nicht nach Bergkamen"!
(Hinweis: Diese Vorwürfe waren laut vorgebracht i.w. nur bis Herbst 1999 zu hören. Danach überwog anscheinend eher eine positive Einschätzung.)

Antwort: Über Architektur lässt sich ebenso wie über Kunst sicher streiten bzw. eben nicht streiten.
Eigentlich kann man bei den IBA-Projekten auch nicht von Entscheidungen der Stadt sprechen, da die konkrete Architektur und der verantwortliche Architekt das Ergebnis von bundesweiten Wettbewerben war, also nicht von der Stadt einseitig festgelegt werden konnte. Diese Verfahrensweise und alle IBA-Projekte in Bergkamen selbst sind allerdings von allen im Rat der Stadt vertretenen Fraktionen akzeptiert worden.

Die Wirkung der IBA-Projekte muss man wohl auch etwas differenzierter sehen:
Soweit es sich um Wohnungsbau handelt, ist festzustellen, dass sich die Mieterinnen und Mieter bzw. die Eigentümer dort sehr wohl fühlen.
Bei den beiden in Bergkamen am stärksten kritisierten Vorhaben ("Frauen planen Wohnungen" und "Einfach und selber bauen") kommt hinzu, dass diese beiden Projekte unsere Stadt in Fachkreisen bundesweit bekannt gemacht und eine nicht zu unterschätzende Werbewirkung gebracht haben, wie im Abschnitt "Beispielgebende Grundsatzentscheidungen" (am Ende) dargestellt ist.

Bergkamen ist eine Stadt, die sich in einem massiven Strukturwandel befindet, die dabei im Wettbewerb mit anderen Kommunen steht und die letztlich ihre eigene Identität noch nicht vollständig gefunden hat. Gerade eine solche Stadt sollte den Mut zu ungewöhnlichen oder auch ausgefallenen Lösungen haben, um sich positiv von anderen abzuheben und ein eigenes unverwechselbares Profil zu entwickeln.
Etwas mehr kommunales Selbstbewusstsein und berechtigter Stolz auf die eigene Stadt würden uns in Bergkamen i.ü. auch ganz gut tun.

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